laserscanning -
hoch und scharf

Im März 2014 wurde die Vermessung der Flachwasserzonen des Bodensees durch die Firma AirborneHydroMapping GmbH (AHM) durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte vom Flugzeug aus durch ein Laserscanning-Verfahren (LIDAR), eine dem Radar nicht unähnliche Abstandsmessmethode.

Bei dieser Technik durchdringt der grüne Laserstrahl eines Laserscanners die Wassersäule einige Meter. Aus den reflektierten Signalen lassen sich die Wassertiefe und andere Informationen (z.B. Wasseroberfläche, Vegetationshöhen, Gebäude) bestimmen und klassifizieren. In jeder Sekunde werden von diesem System 500000 Messwerte erzeugt. Mit diesem innovativen Verfahren lassen sich Unterwasserobjekte, die Flachwasserzone und die unmittelbaren Uferbereiche vermessen.



Zeitgleich wurden hochauflösende Luftaufnahmen und digitale Orthofotos hergestellt. Eine zusätzliche hochauflösende Infrarotkamera wurde genutzt, um geringfügige Temperaturinhomogenitäten im Gewässer und am Ufer zu dokumentieren. Diese Daten werden vorrangig verwendet, um z.B. Quellaustritte und auch Einleitungen zu erkennen.

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