Fächerecholot –
Tief und scharf

Von April bis Anfang August 2013 zog das Forschungsschiff „Kormoran“ auf dem Bodensee seine Bahnen, um den Bodensee in den tieferen Regionen zu vermessen. Der erste grosse Schritt im Projekt "Tiefenschärfe" ist nun absolviert und die Daten können in den nächsten Monaten ausgewertet werden.

Am Bug führte das 75 Tonnen schwere Forschungsschiff „Kormoran“ ein hochmodernes Fächerecholot mit, das den Grund des Bodensees flächendeckend abtastet und damit erstmals ein hochauflösendes dreidimensionales Geländemodell ermöglicht. Neben dem Fächerecholot verwenden die Forscher auch ein Sedimentecholot, einen sogenannten Subbottom-Profiler, vom Institut für Geographie an der Universität Jena, das zur Kontrolle der Daten des Fächerecholotes genutzt wird und darüber hinaus ein dichtes Netz an zusätzlichen Daten und Erkenntnissen liefert.


Das Fächerecholot liefert die Daten von allen Stellen mit einer Wassertiefe ab fünf Meter oder tiefer. Für die flacheren Zonen kommt das LIDAR Laserscanning aus der Luft zum Einsatz.

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